Dienstag, 18. Februar 2025

Was ich immer schon über die Biene wissen wollte

Wissen rund um die Winterbiene

Winterbienen sind eine faszinierende und lebenswichtige Besonderheit in der Bienenwelt. Sie unterscheiden sich deutlich von den Bienen, die wir im Frühling und Sommer sehen. Diese besonderen Bienen schlüpfen im Spätsommer und Frühherbst und sind darauf vorbereitet, die harten Wintermonate zu überleben.

 Die Anatomie und Physiologie der Winterbiene
Winterbienen haben eine längere Lebensdauer als ihre Sommerkolleginnen. Während Sommerbienen nur etwa sechs Wochen leben, können Winterbienen mehrere Monate überstehen. Diese Langlebigkeit ist auf ihre spezielle Physiologie zurückzuführen. Winterbienen speichern mehr Fettreserven in ihrem Körper. Diese Reserven sind entscheidend, da sie den Bienen die notwendige Energie liefern, um den Winter zu überstehen, wenn keine Nahrung verfügbar ist.

● Die Rolle der Winterbienen im Bienenstock
Eine der Hauptaufgaben der Winterbienen ist es, den Bienenstock warmzuhalten. Sie bilden eine dichte Traube um die Königin und die Brut herum und erzeugen Wärme durch Muskelzittern, ähnlich wie Menschen beim Schaudern. Diese thermoregulierende Fähigkeit hält die Temperatur im Bienenstock konstant bei etwa 20 bis 30 Grad Celsius, selbst wenn draußen eisige Temperaturen herrschen.

● Anpassungen und Überleben
Im Winter fliegen die Bienen nicht aus, um Nahrung zu suchen, da es keine Blüten gibt. Stattdessen sind sie vollkommen auf die im Sommer gesammelten Vorräte angewiesen. Die Winterbienen müssen daher auch die Honigvorräte rationieren, um sicherzustellen, dass genug Nahrung bis zum Frühling vorhanden ist.

 Die Bedeutung der Winterbienen
Ohne Winterbienen könnte ein Bienenstock den Winter nicht überleben. Sie sind ein integraler Bestandteil des Überlebenszyklus eines Bienenvolks. Ihre besondere Physiologie und Verhaltensanpassungen ermöglichen es dem gesamten Bienenstock, den Winter zu überstehen und im Frühling wieder stark zu sein.Winterbienen sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie flexibel und anpassungsfähig die Natur sein kann. Ihre Fähigkeit, den harten Wintermonaten zu trotzen, ist entscheidend für das Überleben der Bienenstöcke und damit auch für die Bestäubung der Pflanzen im kommenden Jahr. 🐝❄️🌼



Samstag, 6. Januar 2024

Die Garten-Insektenwelt im Jänner


Insekten sind ein wichtiger Bestandteil des Ökosystems und tragen zur Bestäubung von Pflanzen bei. Im Winter sind jedoch viele Insekten inaktiv oder in Winterruhe. Einige Arten, wie z.B. Marienkäfer, suchen Schutz in Gebäuden oder unter Rinde, während andere Arten wie z.B. Schmetterlinge als Eier oder Puppen in der Vegetation überwintern.



Im Jänner können Sie jedoch immer noch einige Insekten in Ihrem Garten beobachten. Hier sind einige Arten, die Sie möglicherweise sehen werden:

  1. Mistkäfer: Mistkäfer sind das ganze Jahr über aktiv und können auch im Winter gefunden werden. Sie ernähren sich von Kot und helfen, den Boden zu belüften und zu düngen.
  2. Marienkäfer: Marienkäfer sind nützliche Insekten, die Blattläuse fressen und somit dazu beitragen, Pflanzen zu schützen. Einige Arten von Marienkäfern überwintern in Gebäuden oder unter Rinde.
  3. Schmetterlinge: Einige Schmetterlingsarten überwintern als Eier oder Puppen in der Vegetation. Wenn Sie Glück haben, können Sie im Januar Schmetterlinge wie den Zitronenfalter oder den Kleinen Fuchs sehen.

Es ist wichtig, Insekten in Ihrem Garten zu fördern, da sie dazu beitragen, das Ökosystem im Gleichgewicht zu halten. Sie können dies tun, indem Sie Pflanzen anbauen, die Insekten anziehen, wie z.B. Lavendel, Sonnenblumen und Ringelblumen.

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