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Die Holzbiene - einfach nicht zu übersehen

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Schwarze Bienen - gibt´s das wirklich? Ja, die Holzbiene ist eine der größten und auffälligsten Wildbienen. Ihr Körper glänzt schwarz und die Flügel schimmern dunkelblau. Sie ist in unserer warmen Weinbauregion heimisch und absolut friedlich. Sie nistet im Holz, daher ihr Name. Holzbienen lieben große Blüten, zum Beispiel die des Muskatellersalbeis. Diese Pflanze erreicht eine Größe von mehr als einen Meter und blüht auffallend intensiv und sehr lange. Muskatellersalbei gedeiht gut auf sandigen und schottrigen Böden, manchmal auch zwischen Steinen. Er besitzt viel ätherisches Öl und kann wie der echte Salbei verwendet werden. Die Blüten sind groß, rosa bis violett-blau und werden von der auffallenden Holzbiene gerne besucht. Im Inneren der Blüte sorgt ein Hebelmechanismus, der von der Holzbiene ausgelöst wird, für die Bestäubung. Nicht nur die Holzbienen lieben den Muskatellersalbei, auch jeder Gartenliebhaber ist vom Anblick dieser ausdrucksvollen Schönheit mit zarter Seele begeiste...

Heimische Wildsträucher beleben Gartenzäune (Teil 2)

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Mehr Wildsträucher in den Garten   Es gibt zahlreiche Sträucher, die perfekt in unsere Region passen. Sie harmonieren in der Landschaft und sind ideal an unser Klima angepasst. Diese heimischen Wildsträucher sind ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Sie erfreuen uns mit schönen Blüten und Früchten. Geeignet für den Gartenzaun sind: ·          Weißdorn mit weißen Blüten und leuchtend roten Beeren, bekannt als wertvolle Heilpflanze fürs Herz, dafür werden Blätter, Blüten und die Beeren verwendet. ·          Wunderschön rote Blüten besitzt die Zierquitte, deren Früchte sogar essbar und wie echte Quitten zu verarbeiten sind. ·          Gewöhnliche Berberitze mit gelben Blüten, Fingerstrauch, Roter Hartriegel und Weigelie erweitern die Möglichkeiten und bringen blühende Abwechslung. ·          Haseln...

Heimische Wildsträucher beleben Gartenzäune (Teil 1)

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Abseits von Thujen gibt es eine Vielzahl geeigneter Pflanzen als Grundstücksbegrenzung. Bestenfalls darf es eine Mischung aus heimischen Wildsträuchern sein, die alle sehr gut miteinander harmonieren.   Beispielhaft dürfen wir einige aufzählen:    Liguster mit duftenden weißen Blüten, der für einen Schmetterling (den Ligusterschwärmer) die Lieblingspflanze ist.  Wildrosen wie Apfelrose, Hunsdrose, Essigrose und Kartoffelrose , diese besitzen immer ungefüllte Blüten mit einem feinen Rosenduft. Schlehdorn mit bläulichen Früchten und Kreuzdorn besitzen Dornen, die einen geschützten Rückzugsort für brütende Vögel bieten. Kornelkirsche (als Ersatz für Forsithie) und Weide mit Palmkätzchen sind Frühblüher und somit die erste wichtige Nahrungsquelle für Bienen!  Auch der Holunderstrauch darf vermehrt in unsere Gärten Einzug halten. Die Verwendung der Blüten und Beeren ist längstens bekannt und beliebt. Glücklicherweise sieht man entlang von Gartengrenzen i...

“Kraut und Ruab´n” im (Bienen)freundlichen NaturRaum

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Momentan schaut der Garten aber auch die Natur rundherum im wahrsten Sinne “zerrupft” aus. Die Fauna & Flora handelt ganz nach dem Motto: “Spare im Winter und sammle Energie für den Neustart.”  Somit zeigt uns die Natur, dass auch “Unordnung” notwendig ist um wieder Neues zu schaffen und Leben erblühen zu lassen. Nehmen wir als NaturRaum-Ermöglicher genau diesen, seit Jahrtausende wiederkehrenden Zyklus, mit in unsere Gartenarbeit. Und genau dieser “Kraut und Ruab´n”-Garten ist ideal für unterschiedlichste Verstecke unserer Insekten. Eine tolle Idee ist sich mit Garten für die “Natur im Garten”-Plakette anzumelden. Doris Maier im bienenfreundlichen "Gartenland" Dabei müssen einige Kriterien erfüllt werden. Im Garten dürfen keine Pestizide ausgebracht werden. Man verzichtet auf chemisch-synthetische Düngemittel sowie auf Torf. Es sollen Blumen und blühende Stauden, Wiese und Laubbäume gepflanzt sein. Auch Wildsträucher und ein sogenanntes “Wildes Eck”, in dem Laub und eve...

Überwinterungsstragegien im (Bienen)freundlichen NaturRaum

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  Das letzte   Jahresquartal   stellt für Fauna und Flora eine   Herausforderung   dar . Nicht   nur , dass die Temperaturen den Tiefststand des Jahres   erreichen ,   auch die Lichtmenge   ist in dieser Zeit begrenzt . Das spüren   wir Menschen und auch die Tiere und Pflanzen   haben   sich   im   Laufe der Evolution daran   angepasst . Entsprechend des Lebensraumes   entstanden   hier die unterschiedlichsten   Überwinterungsstrategien :  Honig- Biene : Zieht   sich   zu   einer   Wintertraube   zusammen und wärmt   sich , die Artgenossinnen und die Königin   gegenseitig Wildbiene : je nach Art überwintern   diese in Pflanzenhohlstengel , selbst   gegrabenen   Gängen und im   Totholz Hornisse : Die Königin   zieht   sich   in Morschholz   oder   Totzholz   oder   auch in Erdgänge ...